Dr. Dirk Friedrich · Schillerstraße 1-b · D-76870 Kandel · Tel: +49 (0)7275 1222 · Fax: +49 (0)7275 1208 · E-Mail: info@trakehner-friedrich.de
Trakehner - Leistung und Leidenschaft mit großer Geschichte - PDF

Die Geschichte des Trakehner Stalls Friedrich

Die Zucht der Familie Dr. Friedrich in Kandel basiert auf der Schimmel-Stute Feengrund mit der Lebensnummer 09 02996 62, Familie der Feodora 512 (Mack - Althof).

Die 1964 von Dr. Paul Friedrich bei Hardy Finck vom Trakehner Verbandsgestüt Birkhausen bei Zweibrücken erworbene Stute ging in den Besitz von Frau Waldtraut Friedrich über. Diese bereits von Prince-Rouge tragende Stute brachte den Schimmelhengst Filou, später Facetto I zur Welt. Dieser Hengst wurde 1967 in Neumünster gekört und ging über die Auktion an Josef Brüggemann.

Der Vollbruder zu Facetto I war Facetto II, der leider in Neumünster nicht das Körurteil "gekört" erhielt, obwohl zahlungskräftige Interessenten vorhanden waren. Dennoch war Facetto II der teuerste abgekörte Hengst. Facetto II hat im Sport seinen großen Weg gemacht.

Die Schimmel-Stute Feengrund brachte insgesamt fünf Nachkommen (zwei Hengst- und drei Stutfohlen) vom Prince Rouge xx, ein Stutfohlen von Gibertus, ein Hengstfohlen von Insterruf und zwei Stutfohlen von Mahagoni.
Diese Mahagoni-Stuten Fema und Fama blieben im Stall Friedrich und waren Grundlage der weiteren Zucht.

Fema absolvierte die Stutenleistungsprüfung in Bad Kreuznach und diese Stute brachte in der Trakehner Zucht das erste Fohlen aus künstlicher Besamung zur Welt. Tierarzt Dr. agr. Paul Friedrich führte diese Besamung mit TG-Sperma von Wie Ibikus im Jahr 1982 durch. Im Jahr 1983 erblickte das Hengst-Fohlen Ferrum aus dieser künstlichen Besamung das Licht der Welt. Gemustert und für Neumünster angenommen wurde der fast zweieinhalb-jährige Wie Ibikus-Sohn von Herrn Dr. Eberhard von Velsen-Zerweck bei Bernhard Lachmann, Gestüt Langenberg bei Kandel.

Dies sollte die letzte Sichtung vom Zuchtleiter Dr. E. von Velsen-Zerweck sein. Im Oktober 1985 erhielt Ferrum in Neumünster das Körurteil "gekört". Seinen wenigen Nachkommen hat er sein Interieur und die guten Grundgangarten mitgegeben.

In den Jahren 1985 bis 2000 kamen vereinzelt Fohlen zur Welt. Das letzte Fohlen war Feelia (*1999). Im Jahr 2009 wurde ein Versuch unternommen, die mittlerweile älteren Stuten Feelia (10j.), Feedula und Troyes (beide 19j.) tragend zu bekommen.

Nun erwarten wir nach langer Abstinenz insgesamt drei Fohlen vom Hope of Heaven. Hierbei gilt der besondere Dank Frau Dr. Willmen am Landgestüt Zweibrücken.
Ein schwaches Hengstfohlen von Feelia erblickte am 19. Mai 2010 das Licht der Welt. Bereits nach dreieinhalb Tagen lag dieses Fohlen morgens tot in der Box. Am 03. Juli 2010 kam das Stutfohlen aus der Feedula und am 11. Juli 2010 ein weiteres Stutfohlen aus der Troyes zur Welt und erfreuen sich seither bester Gesundheit. Somit ist die jeweilige Stutenfamilie gesichert.

Nun stellt man nach einem Jahr fest, daß sich die Jährlinge prächtig entwickelt haben. Feeli als werdender Schimmel hat derzeitig eine eigenartige Farbe. Das um Tage jüngere Stutfohlen Twina zeigt sich bewegungsstark und wächst und wächst. Beide erfreuen sich bester Gesundheit und sind sehr umgänglich, wie halfterführig, etc.

Am 20.07.2011 hat Frau Friedrich nachträglich und anläßlich ihres 90. Geburtstages mit ihrer besten Freundin Frau Brigitte Böttcher (geb. Pflaumenbaum) (92. Lj.) eine Vierspänner-Kutschfahrt von Kandel nach Minfeld unternommen. Fahrer war der sehr bekannte Maraton-Fahrer Georg Knell. In Minfeld haben uns die Pferde des Stalles Friedrich empfangen.


George Knell und die zwei Freundinnen Fr. Friedrich, Frau Bötcher v.l.n.r.

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